| Fürst Wilhem Malte
zu Putbus eröffnete 1817, mitten im Ort das erste Badehaus der Insel.
Weit entfernt vom Meer, badete man edel in Marmorwannen aus Italien.
Das Wasser wurde mit Pferdekutschen angefahren. Der Zuspruch war
so groß, dass sich der Fürst schon bald zum Bau eines größeren Badehauses,
am Boddengewässer, in der Goor entschloss. Das neue Friedrich-Wilhelm-Seebad,
benannt nach dem König, wurde 1818 eröffnet. Die Anbindung nach Putbus
erfolgte durch eine schnurgerade Kunststrasse. Das neu geschaffene
Bad wurde ein unglaublicher Erfolg, der die gesamte Prominenz dieser
Zeit anzog. |